Von der menschlichen Natur zum Staatsvertrag: Wie begründet Hobbes die Notwendigkeit eines absolutistischen Staates — und warum ist der Mensch für ihn kein „zoon politikon“?
Der Krieg forderte massive Opfer: England verlor ca. 4 %, Schottland ca. 6 % und Irland ca. 40 % seiner Bevölkerung.
Zusammenbruch gesellschaftlicher Strukturen
Eine Nacht ohne Gesetze und Konsequenzen
Bloßes Überleben ohne Zivilisation
Genau diesen Zustand nennt Hobbes den Naturzustand — und er sieht ihn nicht als historische Epoche, sondern als logische Konsequenz der menschlichen Natur ohne staatliche Ordnung.
Raketen, Raketenwerfer, Soldaten, so weit das Auge reicht: Hinter dem Herrscher steht eine überwältigende Militärmacht. Hobbes: Der Souverän muss so mächtig sein, dass niemand es wagt, ihn herauszufordern.
Der Herrscher in Weiß bildet das helle Zentrum, alle anderen ordnen sich um ihn herum und lächeln ihm zu. Wie beim Leviathan, dessen Körper aus den Untertanen besteht, scheint das ganze Volk in einer Person vereint.
Ruhig schreitet er durch Schnee und Sturm: Wo der Souverän ist, herrscht Ordnung und Sicherheit. Hobbes: Nur die Macht des Souveräns schützt vor dem Krieg aller gegen alle.
Würde Hobbes einem solchen Staat zustimmen? Bedenke: Für Hobbes ist der Souverän dazu da, das Leben seiner Untertanen zu schützen. Was gilt, wenn der Staat selbst zur Bedrohung für ihr Leben wird?